Islam verflucht den Terror

Die Abtrünnigen geben ihre Lehren von Generation zur Generation weiter

Einige Menschen glauben, dass der Fanatismus blindlings und unbewusst ausgeführt wird.
 
Allerdings ist meist genau dies nicht der Fall. Unter einigen Umständen wird durch Unwissenheit und ungenügende Bildung der Fanatismus angeeignet und manchmal wird dieser nach jahrelanger beabsichtigter Schulung erlernt und ausgeführt.
 
Aufgrund dessen verteidigen die geschulten Fanatiker, da sie das Erlernte für die richtigste Weltanschauung halten und daran glauben, diese Ideologie wissentlich und gewollt.
 
Kurzgefasst basiert der fanatische Gedanke nicht, wie oft gedacht, zwingend auf fehlender Bildung sondern ist ein bewusster Vorzug gestützt auf spezifischer Schulung.
 
Menschen, die den Fanatismus als Lebensphilosophie leben, geben diese auf traditionelle Weise innerhalb der Familie und wenn nötig auch mit schulischer Bildung disziplinär von Generation zu Generation weiter.
Der auf Aberglauben gestützte fanatische Gedanke wird bereits im Kindesalter ernsthaft und mit umfassenden Büchern systematisch und zwingend gelehrt.
 
Da die Eltern dieselbe Bildung hinter sich haben, weisen ihr Wissen und das Wissen der Kinder, das in der Schule oder in der Familie erlernt wurde, eine Parallelität auf.
 
Dies bringt die Folge mit sich, dass Kinder, in welchem Umfeld sie sich auch befinden, unter dem fanatischen Einfluss stehen.
 
Folglich hat ein Kind, das in einer fanatischen Familie aufwächst, generell keine Möglichkeit eine andere Sichtweise als die der Eltern zu entwickeln.
 
Eine der wichtigsten Eigenschaften der Fanatiker ist, dass sie die einzige Quelle des Islam, also den Koran – Allah bewahre – als ungenügend sehen.
 
Des Weiteren sagen sie, es sei unmöglich den Koran zu lesen und eigenständig zu verstehen; so könne man die Religion nur mithilfe traditionellen Gelehrten und deren Werke erlernen.
 
Bücher der Gelehrten, die den Fanatismus nicht unterstützen werden nicht empfohlen, sie werden sogar gänzlich verboten. So wird mit der abwegigen –Allah bewahre – ,,der Koran ist nicht ausreichend“ –Einstellung verhindert, dass die Wahrheit, die im Koran steht, die Öffentlichkeit erreicht. 
 
Eine weitere Eigenschaft des Fanatismus ist der Pedantismus. Themen, die im Koran lediglich einen Vers umfassen, werden in fanatischen Lehrbüchern auf hunderten Seiten erklärt. 
 
Je mehr die Fanatiker ins Detail gehen, desto mehr verlieren sie den wahren Glauben aus den Augen. Aber dies merken sie nicht. So verlieren sie sich in einem im Koran nicht vorhandenen Aberglauben. Sie entfernen sich von einer befreienden und klugen Seele und beginnen ein fanatisches Leben voll von Aberglauben.
 
Die beste Möglichkeit die Menschen aus dieser dunklen Lebensphilosophie zu erretten ist ein richtig ausgeführtes Bildungsprogramm mit System. 
 
Es ist unentbehrlich in muslimischen Ländern die religiöse Erziehung nur auf der Basis des Korans zu schaffen. Die neuen Generationen dürfen die Religion nicht aus fanatischen Büchern lernen, sondern müssen selbst den Koran lesen und dürfen nur daraus lernen.
 
Es ist wichtig den Kindern zu zeigen, dass Wissenschaftliche Begebenheiten kongruent zu den Koranversen stehen. Denn im fanatischen Glauben werden Wissenschaftliche Begebenheiten nicht an die Tagesordnung gebracht, zudem werden sie nicht als wichtig angesehen.
 
Musik, Kunst, Statuen und Architektur u.W. werden als Satanswerk bezeichnet und verboten.
 
Wohingegen in vielen Koranversen die Schönheit und Wichtigkeit der Kunst und  der Ästhetik  betont wird.
Offen gesagt ist es sichtbar, dass der Fanatismus eines der tiefgreifendsten Probleme dafür ist, dass sich Menschen von der Religion und der religiösen Moral entfernen.
 
Dies hat zur Folge, dass islamische Länder mit den Ländern ihrer Umgebung in Konflikt stehen und dort Gewalt und Terror herrscht.
 
Große Länder müssen sich statt dem Fanatismus, den von dem Koran empfohlenen  modernen, die Kunst und die Ästhetik schätzenden und demokratischen Lebensstil aneignen. Zudem ist es eine offensichtliche Wahrheit, dass so ihr intolerantes, hartherziges, konfliktbereites Verständnis und die dadurch entstehenden Schmerzen aufhören und die islamische Welt eine friedliche und liebevolle Umgebung erreicht.
 
Kein regionales, sondern ein globales Problem
 
Das bisher Erzählte ist das, unter dem Deckmantel des Islam versteckte, die Religion von ihrer wahren Bedeutung entfernende, fanatische Modell. 
 
Die Lösung dafür ist eine an den Koran lehnende Erziehung, mit der den Menschen die Falschheit der Aberglauben aufgezeigt wird.
 
Jedoch ist es ebenso möglich dem, unter dem Namen Fanatismus bekannten Zelotismus, der die Menschen in den Abgrund führt, nicht nur in der islamischen Welt sondern auch im Christentum, im Judentum, im Atheismus, bei den Marxisten, den Faschisten oder in vielen Aberglauben, zu begegnen. In Anbetracht dessen, ist der Fanatismus nicht nur für die islamischen Ländern eine ernst zu nehmende Bedrohung, sondern auch für die ganze Menschheit.
 
Ein Grund dafür ist, dass die Fanatiker sich an ihre Ideologie klammern, andere Ansichten keinesfalls akzeptieren und, wenn sie es für nötig halten, auch hemmungslos eine Gewaltpolitik einführen. Da sie für Wahrheiten blind geworden sind, sehen sie kein Hindernis andere Ansichten, mit Aggressivität zu erwidern.
Aus diesem Grund sind die weltlichen Menschen in tausende verschiedene Parteien, die Gewalt zu ihrer Lebensphilosophie ernannt haben, gespalten und jede dieser Parteien hält ihre Ansicht für den einzig richtigen Weg, somit erkennen sie Gruppen andere Ansichten keine Existenz zu. Infolgedessen finden Kriege, Auseinandersetzungen und Metzeleien kein Ende. 
 
Das schleunige Ende all dieser Aufruhen ist mit der Beschreitung von ernstzunehmenden, weltweiten Fortschritten in der Bildung möglich. Wenn die muslimischen Länder sich die wahre Moral des Koran aneignen, alle Menschen mit Kameradschaft, Brüderlichkeit, Respekt und Toleranz umarmen, wird nicht nur ihre eigene Zersplitterung aufgehoben, sondern sie werden auch mit ihrem gerechten und demokratischen Verhalten, ein Beispiel für die ganze Welt sein, dass die Liebe, den Frieden, die Brüderlichkeit und die Meinungsfreiheit in den Vordergrund bringt. 
 
Herr Adnan Oktars in der New Straits Time veröffentlichter Artikel:

http://www.nst.com.my/opinion/columnist/fanaticism-can-be-learned-through-training-1.458954

2014-03-23 02:13:42

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