Islam verflucht den Terror

Der Islam Verurteilt den Terrorismus

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Die Grundlagen des Terrorismus: Darwinismus und Materialismus

“... Doch Gott ist überaus gütig gegen Seine Diener.”
(Koran, 3:30)

In unserem ersten Kapitel haben wir erklärt, dass es zwei wichtige Quellen des Terrorismus gibt. Wir zeigten mit Beispielen und Beweisen, dass einer davon radikaler Terrorismus ist, der die göttlichen Religionen fehlinterpretiert und auf abergläubische Referenzen zurückgreift und sich diese zur Basis macht. Wir demonstrierten im Lichte der Koranverse, dass das Handeln der terroristischen Organisationen, die jüngst einen Aufstieg erlebt haben und behaupten, im Namen des Islams zu handeln, tatsächlich eine Verletzung des Islams darstellt. Die andere Quelle des Terrorismus ist die materialistische und darwinistische Weltsicht.

Die meisten Menschen glauben, dass die Evolutionstheorie erstmals von Charles Darwin dargelegt wurde und auf wissenschaftlichen Beweisen beruhe, auf Beobachtungen und Experimenten. Darwin war jedoch weder ihr Erfinder, noch beruht sie auf einem wissenschaftlichen Beweis. Die Theorie beruht auf einer Anpassung an die Natur auf der Basis einer materialistischen Philosophie. Obwohl es keine wissenschaftlichen Entdeckungen gibt, die sie stützen würden, wird ihr im Namen einer materialistischen Philosophie in blinder und fanatischer Weise gefolgt (siehe Harun Yahya, Der Evolutionsschwindel).

Dieser Fanatismus mündete in alle denkbaren Formen des Desasters. Die Antwort auf die Frage "Was ist ein menschliches Wesen?" hat sich mit der Verbreitung von Darwinismus und der materialistischen Philosophie, für die er steht, verändert. Menschen, die zuvor geantwortet hätten "Menschen wurden von Gott geschaffen und müssen im Einklang mit der schönen Moral leben, die Er uns lehrt", begannen nun zu denken: "Menschen sind durch Zufall entstanden und der Mensch ist ein Tier, das sich lediglich aus dem Kampf ums Dasein heraus entwickelt hat". Für diesen Nepp haben wir einen hohen Preis bezahlt. Gewalttätige Ideologien wie Rassismus, Faschismus und Kommunismus und viele andere barbarische Weltsichten, die auf Konflikt angelegt sind, haben daraus ihre Stärke bezogen.

Dieser Teil des Buches wird das Desaster untersuchen, das der Darwinismus der Welt hinterlassen hat, und seine enge Verbindung zum Terrorismus herausarbeiten, einem der größten Probleme unserer Zeit.

Die darwinistische Lüge: "Das Leben ist Konflikt"

Darwin trat mit einem grundlegenden Irrtum auf den Plan, als er seine Theorie entwickelte: Demnach würde die Entwicklung lebender Organismen auf dem Kampf ums Dasein beruhen. Der Starke setze sich in diesem durch, der Schwache wäre zur Niederlage und zum Vergehen verurteilt.

Darwins unwissenschaftlichen Ideen zufolge gäbe es in der Natur einen rücksichtslosen Kampf ums Dasein und einen ewigen Konflikt. Die Starken würden sich demnach immer gegen die Schwachen durchsetzen und dies würde Entwicklungen ermöglichen. Der Untertitel, den er seinem Buch "Die Entstehung der Arten" gegeben hatte – "Die Entstehung der Arten auf dem Wege der natürlichen Selektion oder des Überdauerns der überlegenen Rassen im Kampf ums Dasein" – drückt umfassend seine fehlgehende und unwissenschaftliche Sichtweise aus.

Darüber hinaus verfocht Darwin die Lüge, dass der "Kampf ums Dasein" sich auf rassische Gruppen beziehen würde. Dieser mythischen Behauptung zufolge würden sich höherwertige Rassen in diesem Kampf durchsetzen. Höherwertige Rassen waren nach Darwins Sicht vor allem weiße Europäer. Afrikanische oder asiatische Rassen wären hingegen im Kampf ums Überleben benachteiligt. Darwin ging sogar noch weiter und nahm an, dass diese Rassen schon bald den Kampf ums Dasein vollständig verlieren und von der Bildfläche verschwinden würden:

"In einer künftigen Periode, in Jahrhunderten gerechnet nicht sehr weit weg, werden die zivilisierten Rassen der Menschheit auf der gesamten Welt die wilden Rassen ausgerottet und ersetzt haben. Zur gleichen Zeit werden die anthropomorphen Affen [...] ohne Zweifel ausgerottet sein. Der Bruch zwischen dem Menschen und seinen engsten Verwandten wird dann ein breiterer sein, denn er wird sich zwischen einem Menschen in einem zivilisierteren Zustand, wie wir hoffen, sogar der Kaukasier, und einigen Affen vollziehen, die auf einer Stufe so niedrig wie der Pavian stehen, statt wie jetzt zwischen dem Neger oder australischen Ureinwohner und dem Gorilla."25

Die indische Anthropologin Lalita Vidyarthi erklärt, wie Darwins Theorie den Sozialwissenschaften den Rassismus aufgezwungen hat:

"Seine [Darwins] Theorie des Überlebens des Bestangepassten wurde unter den Sozialwissenschaftlern seiner Zeit wärmstens begrüßt, und diese glaubten, die Menschheit hätte unterschiedliche Stufen der Evolution durchschritten, deren höchste die Zivilisation des weißen Mannes war. Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte die übergroße Mehrheit der westlichen Wissenschaftler rassistische Vorstellungen als Fakten akzeptiert."26

Darwins Inspirationsquelle: Malthus' Theorie der Rücksichtslosigkeit

Das Buch „Europa seit 1870“, von Professor James Joll, eines britischen Historikers

Die Quelle Darwins für seine unwissenschaftlichen, dunklen und gefährlichen Ideen waren der britische Ökonom Thomas Malthus und dessen Buch "Ein Essay über das Prinzip der Population". Malthus rechnete vor, dass eine sich selbst überlassene menschliche Bevölkerung auf sehr schnelle Weise ansteigen würde. Nach seiner Auffassung wären Kriege, Hungersnöte und Krankheiten die Haupteinflussfaktoren, die das Wachstum der Bevölkerung unter Kontrolle gehalten hätten. Kurz zusammengefasst sagte seine brutale Theorie aus, dass einige Menschen sterben mussten, damit andere leben konnten. Die bloße Existenz bedeutete demnach einen permanenten Krieg.

Die Umsetzung von Malthus' Thesen von der Notwendigkeit des Kampfes um das Überleben brachte nichts als Elend über die hilflosen und armen Kinder in England im 19. Jahrhundert.

Im 19. Jahrhundert waren Malthus' abartige Ideen weithin akzeptiert. Vor allem Intellektuelle aus der Oberschicht unterstützten seine Ideen. Im Artikel "Der wissenschaftliche Hintergrund des 'Rassenreinigungsprogramm' der Nazis" von T. D. Hall, beschrieb dieser die Wichtigkeit, die Europa im 19. Jahrhundert den Auffassungen Malthus' zumaßen, wie folgt:

"In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen in ganz Europa die Mitglieder der herrschenden Klassen zusammen, um das neu entdeckte 'Bevölkerungsproblem' zu diskutieren und nach Wegen zu suchen und das Malthusianische Mandat, die Sterblichkeitsrate der Armen zu erhöhen, umsetzen zu können: ‚Statt den Armen Reinlichkeit zu empfehlen, sollten wir ihnen gegenteilige Verhaltensweisen empfehlen. In unseren Städten sollten wir die Straßen enger machen, mehr Menschen in die gleichen Häuser zwängen und für die Rückkehr der Pest sorgen. Auf dem Land sollten wir unsere Dörfer in der Nähe stockender Sümpfe errichten und Siedlungstätigkeit in Marschland und unwirtlichen Verhältnissen fördern.'" 27

Als Resultat dieser grausamen Politik sollten die Schwachen und diejenigen, die den Kampf ums Dasein verloren hätten, eliminiert werden und am Ende der rapide Bevölkerungsanstieg ausbalanciert werden. Diese Politik der "Unterdrückung der Armen" wurde im Großbritannien des 19. Jahrhunderts tatsächlich umgesetzt. Eine Industriegesetzgebung wurde umgesetzt, die es erlaubte, Kinder im Alter von acht Jahren für bis zu 16 Stunden am Tag in Kohleschächten zu arbeiten und Tausende starben unter diesen fürchterlichen Bedingungen. Der "Kampf ums Überleben", den Malthus' Theorie postulierte, führte für Millionen von Briten zu einem Leben voll des Leides.

Von diesen irren Ideen beeinflusst, wendete Darwin dieses Konzept des Konflikts auf die gesamte Natur an und postulierte, dass nur die Stärksten und Bestangepassten siegreich aus diesem Krieg um die Existenz hervorgehen sollten. Er behauptete sogar, dieser so genannte "Kampf ums Überleben" wäre ein gerechtfertigtes und unwandelbares Naturgesetz. Auf der anderen Seite lud er Menschen dazu ein, ihre religiösen Überzeugungen abzulegen, indem sie die Schöpfung leugnen und unterminierte auf diese Weise alle ethischen Werte, die ein Hindernis bezüglich der Rücksichtslosigkeit des Kampfes ums Überleben wären.

Die Menschheit hat vor allem im 20. Jahrhundert einen hohen Preis für die Verbreitung dieser skrupellosen Ideen bezahlt, die Menschen zu Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit motivierten.

Thomas Malthus und Charles Darwin

Die Rolle des Darwinismus in der Grundsteinlegung zum Ersten Weltkrieg

Sobald der Darwinismus die europäische Kultur zu dominieren begann, zeigten sich bereits die Effekte der Irrlehre vom "Kampf ums Überleben". Kolonialistische europäische Nationen begannen unter Berufung auf die Lehren Darwins als vermeintliche Rechtfertigung, die von ihnen kolonialisierten Nationen als "evolutionär rückständig" zu brandmarken.

Der blutigste politische Effekt des Darwinismus bis dahin war der Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

In seinem Buch "Seit 1870" erklärt der bekannte britische Geschichtsprofessor James Joll, dass einer jener Faktoren, die den Boden für den Ersten Weltkrieg bereiteten, der Glaube der damaligen europäischen Führer an den Darwinismus war. Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, wie wörtlich die Mehrheit der europäischen Führer die Doktrin des Kampfes ums Dasein und des Überlebens des Bestangepassten in den Jahren im Vorfeld des Ersten Weltkrieges nahm. Der österreichisch-ungarische Generalstabschef jener Zeit, Franz Baron Conrad von Hötzendorff, schrieb beispielsweise in seinen Memoiren nach dem Krieg:

Der auf darwinistische Konzepte basierende Faschismus verursachte den Tod Millionen unschuldiger Menschen. Diese schreckliche Ideologie zog viele Staaten der Welt in einen Sog der Zerstörung und des Elends.

"Philanthropische Religionen, Morallehren und philosophische Doktrinen mögen es manchmal schaffen, den Kampf der Menschen ums Überleben in seiner reinsten Form abzuschwächen, aber sie werden es nie schaffen, ihn als den primären Antrieb der Welt abzulösen... Es vollzieht sich im Einklang mit diesem großen Prinzip, dass die Katastrophe des Weltkrieges als Resultat der Motivkräfte im Leben von Staaten und Völkern über uns kam, wie ein Gewitter, das sich aus seiner Natur heraus entladen muss."

Vor dem Hintergrund dieses ideologischen Hintergrundes muss man auch das Insistieren von Hötzendorffs auf einem Präventivschlag, um die österreichisch-ungarische Donaumonarchie zu retten, verstehen.

Wir konnten aber auch beobachten, wie diese Vorstellungen nicht allein auf militärische Figuren beschränkt waren, und dass beispielsweise auch Max Weber sehr stark auf die Idee des internationalen Kampfes ums Überleben fixiert war. Kurt Riezler, der persönliche Assistent des deutschen Kanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg, schrieb 1914:

Der Zweite Weltkrieg verursachte den Tod von 55 Millionen Menschen, viele weitere wurden verletzt oder obdachlos. Der Krieg zerstörte Städte und brachte ganze Volkswirtschaften zum Zusammenbruch.

"Ewige und absolute Feindschaft ist den Beziehungen zwischen Völkern in fundamentaler Weise inhärent; und die Feindseligkeit, die wir überall beobachten... ist nicht das Resultat einer Perversion der menschlichen Natur, sondern die Essenz der Welt und die Quelle des Lebens selbst."28

Auch Friedrich von Bernhardi, ein General im Ersten Weltkrieg, stellte eine ähnliche Verbindung zwischen den Gesetzen des Krieges und den Gesetzen der Natur her. "Krieg", so Bernhardi, "ist eine biologische Notwendigkeit"; er sei "so notwendig wie der Kampf der Elemente in der Natur", er "fällt eine biologisch gerechte Entscheidung, da seine Entscheidungen auf der Natur der Dinge als solche beruhen."29

Wie wir sehen, brach der Erste Weltkrieg aus, weil europäische Denker, Generäle und Staatenlenker Krieg, Blutvergießen und Leid als eine Form der Entwicklung ansahen und glaubten, diese wären ein unwandelbares Gesetz der Natur. Die ideologische Wurzel, die diese gesamte Generation ins Verderben führte, war jedoch nichts anderes als Darwins Konzept des "Kampfes ums Überleben" und der "höherwertigen Rassen".

Am Ende des Ersten Weltkrieges hatten acht Millionen Menschen ihr Leben verloren, Hunderte von Städten waren zerstört, Millionen Menschen waren verwundet, verkrüppelt, obdachlos und arbeitslos. Aber auch die Grundlage des Zweiten Weltkriegs, der 21 Jahre später ausbrach und 55 Millionen Tote mit sich bringen sollte, war im Darwinismus zu finden.

Der Nationalsozialismus, eine Mischung aus Sozialdarwinismus und Neo-Heidentum, brachte Tod und Schrecken über Millionen von Menschen.

Wohin das "Gesetz des Dschungels" führte: Faschismus

So wie der Darwinismus im 19. Jahrhundert den Rassismus nährte, bildete er auch die Basis einer Ideologie, die im 20. Jahrhundert entstand und in dieser Zeit die Welt im Blut ertränken sollte: Nazismus.

Es ist unverkennbar, wie stark der darwinistische Einfluss in Nazi-Ideologien ist. Wenn man diese Theorie untersucht, die vor allem Adolf Hitler und Alfred Rosenberg geprägt hatten, stößt man auf Konzepte wie "natürliche Selektion", "Zuchtwahl" und den "Kampf der Rassen ums Überleben", die einem Dutzende Male auch in den Schriften Darwins begegnen. Als Hitler sein Buch "Mein Kampf" nannte, war Hitler durch Darwins Theorie des Kampfes ums Dasein inspiriert und vom Prinzip, dass der Stärkste sich durchsetzen würde. Insbesondere sprach er vom Kampf zwischen den Rassen: Die Geschichte würde demnach in einem neuen tausendjährigen Reich kulminieren, das eine noch nie zu vor da gewesene Pracht erreichen und auf einer neuen rassischen Hierarchie gegründet sein würde, die von der Natur selbst diktiert werden würde.30

Auf dem Nürnberger Reichsparteitag 1933 erklärte Hitler, dass "eine höhere Rasse sich einer niedrigeren Rasse unterwirft... ein Recht, das wir in der Natur sehen können und das als das einzige wirklich denkbare Recht gesehen werden kann".31

Dass die Nazis vom Darwinismus beeinflusst waren, ist ein Faktum, das fast alle Historiker, die auf ihrem Gebiet als Experten angesehen werden, akzeptieren. Peter Chrisp, Autor des Buches "Der Aufstieg des Faschismus", drückte dies wie folgt aus: "Charles Darwins Theorie, wonach Menschen sich aus Affen entwickelt hätten, wurde lächerlich gemacht, als sie erstmals erschien, wurde aber später weithin akzeptiert. Die Nazis verdrehten Darwins Theorien und verwendeten sie, um Kriegsführung und Rassismus zu rechtfertigen."32

Der Historiker Hickman beschreibt den Einfluss Darwins auf Hitler wie folgt: "(Hitler) war ein entschiedener Anhänger und Prediger der Evolutionstheorie. Was auch immer die tieferen, profunden Komplexitäten seiner Psychose ausmachte, es ist sicher, dass [das Konzept des Kampfes für ihn wichtig war, denn] ... sein Buch, Mein Kampf, setzte eine Reihe evolutionärer Ideen voraus, vor allem jene, die mit Kampf, Überleben des Stärkeren und der Beseitigung der Schwachen zum Wohle der Schaffung einer besseren Gesellschaft zu tun hatten."33

Hitler, der mit diesen Ansichten auf den Plan trat, zog die Welt in ein Ausmaß an Gewalt, wie sie es noch nie zuvor gesehen hatte. Zahlreiche ethnische und politische Gruppen, vor allem aber die Juden, waren in den Konzentrationslagern der Nazis unbeschreiblichen Grausamkeiten und massenhafter Ermordung ausgesetzt. Der Zweite Weltkrieg, der mit der Invasion Polens durch die Nazis begann, kostete 55 Millionen Menschen das Leben. Was sich aber hinter der größten Tragödie der Geschichte verbarg, war das darwinistische Konzept des "Kampfes ums Überleben".

Die blutige Allianz: Darwinismus und Kommunismus

Sämtliche kommunistische Führer, deren Theorien über die menschliche Gesellschaft ebenfalls auf den Darwinismus zurückzuführen sind, werden mit ihrer grausamen Politik als Hauptverursacher von Leid und Zerstörung in die Geschichte eingehen.

Während die Faschisten auf dem rechten Flügel des Sozialdarwinismus gefunden werden können, ist der linke durch den Kommunismus besetzt. Die Kommunisten gehörten stets zu den entschiedensten Verteidigern der Theorie Darwins.

Diese Beziehung zwischen Darwinismus und Kommunismus reicht bis zu den Begründern beider "Ismen" zurück. Marx und Engels, die Urväter des Kommunismus, lasen Darwins "Die Entstehung der Arten", sobald es erschienen war und waren begeistert von der dialektisch-materialistischen Einstellung, die ihm innewohnte. Die Korrespondenz zwischen Marx und Engels zeigte, dass sie Darwins Theorie als eine begriffen, welche "die naturhistorische Basis für den Kommunismus" enthielt. In seinem Buch "Die Dialektik der Natur", das er unter dem Einfluss Darwins schrieb, pries Engels Darwin in dem höchsten Tönen und versuchte gar, einen eigenen Beitrag zu dieser Theorie im Kapitel "Der Anteil der Arbeit am Übergang vom Affen zum Menschen" zu leisten.

Auch russische Kommunisten, die in die Fußstapfen von Marx und Engels traten, wie Plechanov, Lenin, Trotzki und Stalin, stimmten alle mit der Evolutionstheorie Darwins überein. Plechanov, der als Begründer des russischen Kommunismus gilt, betrachtete den Marxismus als "Darwinismus in seiner Anwendungsform als Sozialwissenschaft".34

Trotzki erklärte: "Darwins Entdeckung ist der höchste Triumph der Dialektik im gesamten Bereich organischer Angelegenheiten."35

Darwinistische Erziehung spielte eine bedeutende Rolle in der Bildung kommunistischer Kader. So erwähnen Historiker die Tatsache, dass Stalin in seiner Jugend religiös war, aber vor allem auf Grund der Bücher Darwins zum Atheisten wurde.

Mao, der eine kommunistische Diktatur in China errichtet hatte und Millionen Menschen ermordete, erklärte, dass "der chinesische Sozialismus auf Darwin und der Evolutionstheorie gegründet wurde."36

Der Harvard-Historiker James Reeve Pusey schildert in seinem Buch "China und Charles Darwin" sehr detailliert die Wirkung, die der Darwinismus auf Mao und den chinesischen Kommunismus ausübte.

Kurz und knapp: Es gibt eine untrennbare Verbindung zwischen der Evolutionstheorie und dem Kommunismus. Die Theorie behauptet, dass Lebewesen ein Produkt des Zufalls wären und bietet auf diese Weise eine so genannte "wissenschaftliche Stütze" für den Atheismus. Der Kommunismus, eine atheistische Ideologie, ist alleine schon deshalb stark an den Darwinismus gebunden. Die Evolutionstheorie postuliert zudem, dass Entwicklung in der Natur durch den Konflikt (in anderen Worten den "Kampf ums Dasein") ermöglicht wird und unterstützt das Konzept der "Dialektik", die auch für den Kommunismus von fundamentaler Wichtigkeit ist.

Stellen wir uns das kommunistische Konzept des "dialektischen Konflikts", der im Laufe des 20. Jahrhunderts etwa 120 Millionen Menschen umgebracht hat, als "Tötungsmaschinerie" vor, können wir die Dimensionen der Katastrophe besser verstehen, die der Darwinismus dem Planeten aufgedrückt hat.

Durch den Kommunismus wurde die darwinistische Idee des Klassenkampfes angewendet und damit Mord und Blutvergießen als legitime Mittel zur Kontrolle der Menschen angesehen.

Der dialektische Konflikt fördert nicht die Entwicklung von Gesellschaften, er zerstört sie

Wie wir bereits früher angesprochen haben, behauptet der Darwinismus, der Kampf zwischen Lebewesen sei der Grund für deren Entwicklung und erlangte dafür wissenschaftliche Meriten für die Philosophie des dialektischen Materialismus.

Wie bereits der Name verrät, beruht der dialektische Materialismus auf der Idee des "Konflikts", Karl Marx, der Vater dieser Philosophie, propagierte die Idee, wonach "wenn es keinen Kampf und keine Opposition" geben würde, "alles bliebe, wie es ist". An einer anderen Stelle erklärte er: "Gewalt ist die Hebamme jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht."37 Mit dieser Aussage rief er Menschen zu Gewalt, Krieg und Blutvergießen auf, auf dass diese sich entwickeln könnten.

Der Erste, der die Theorie von Marx in die politische Realität umsetzen sollte, war Lenin. Von der Idee besessen, dass "Fortschritt uns als Resultat eines Konflikts von Gegensätzen" entgegentrete, trat Lenin dafür ein, Menschen mit unterschiedlichen Auffassungen in einem konstanten Konflikt zu verwickeln. Lenin betonte zudem stetig, dass dieser Konflikt auch Blutvergießen erfordere – womit er Terrorismus propagierte. Ein Werk Lenins mit dem Namen "Guerilla Kriegsführung", das erstmals 1906, elf Jahre vor der bolschewistischen Revolution, veröffentlicht wurde, zeigt die terroristischen Methoden auf, die er sich angeeignet hat:

"Das Phänomen, das uns interessiert, ist der bewaffnete Kampf. Er wird durch Einzelpersonen und kleine Gruppen geführt. Einige gehören zu revolutionären Organisationen, während andere (in vielen Teilen Russlands die Mehrheit) zu keiner revolutionären Organisation gehören. Bewaffneter Kampf verfolgt zwei unterschiedliche Ziele, die strikt voneinander getrennt werden müssen; in erster Linie dient er dazu, Einzelpersonen, Kommandeure und Untergebene und Armee und Polizei zu töten; in zweiter Linie zielt er darauf ab, Geldmittel sowohl von der Regierung als auch von Privatpersonen zu konfiszieren. Die konfiszierten Mittel gehen zum Teil in die Parteikasse, dienen zu einem anderen Teil der speziellen Aufgabe der Bewaffnung und der Vorbereitung eines Aufstandes, und teils dienen sie dem Unterhalt von Personen, die in den Kampf involviert sind, den wir beschreiben."38

Im 20. Jahrhundert war der Faschismus eine der bekanntesten Ideologien, die sich gegen den Kommunismus gewandt hatten. Das Interessante daran ist, dass, obwohl sich der Faschismus als Gegner des Kommunismus deklariert hat, ebenso wie der Kommunismus an das Konzept des Kampfes glaubte. Kommunisten glaubten an die Notwendigkeit des Klassenkampfes; die Faschisten wechselten einfach das Terrain des Kampfes und konzentrierten sich auf die Idee des Kampfes zwischen Rassen und Nationen. So schrieb etwa der deutsche Historiker Heinrich Treitschke, einer der wichtigsten geistigen Wegbereiter für nazistische Ideen und ein prominenter Rassist, "Nationen können ohne intensiven Wettbewerb nicht gedeihen, wie es Darwin für den Kampf ums Überleben begriffen hat."39

Auch Hitler bekannte sich dazu, dass Darwins Verständnis des Kampfes ihn inspiriert hätte:

"Die gesamte Welt der Natur ist ein mächtiger Kampf zwischen Kraft und Schwäche – mit dem ewigen Sieg des Starken über das Schwache. Wäre es nicht so, gäbe es in der gesamten Natur nichts als Verfall. Wer lebt, muss kämpfen. Wer nicht kämpfen will in dieser Welt, in der ein permanenter Kampf das Gesetz des Lebens ist, hat kein Recht, zu existieren."40

Diese beiden sozialdarwinistischen Ideologien glaubten, dass Kampf und Blutvergießen für eine Gesellschaft erforderlich wären, um groß zu werden; man weiß, was sie im 20. Jahrhundert geschaffen haben. Unzählige unschuldige Menschen starben, andere wurden verwundet oder verkrüppelt, Nationalökonomien zerbarsten; Geld, das für Gesundheit, Forschung, Technologie, Bildung und Kunst ausgegeben wurde, wurde für Waffen ausgegeben, für Verbandsmaterial, um die mittels dieser Waffen zugefügten Wunden zu versorgen, und für den Wiederaufbau zerstörter Städte. Es wurde mit Fortdauer der Zeit nur allzu offensichtlich, dass Kampf und Terror nicht die menschliche Entwicklung förderten, sondern eher die Zerstörung.

Es ist vollkommen natürlich, dass Unstimmigkeiten zwischen den Menschen auftreten, doch diese sollten keine Ursache von Konflikten oder Kriegen sein. Gegenseitiger Respekt und Mitgefühl kann bei Unstimmigkeiten zu Vereinbarungen und einer friedvollen Koexistenz der Parteien verhelfen. Die moralische Lehre des Korans bietet den Menschen ein Leben in Freude und Zufriedenheit, während der dialektische Kampf des Kommunismus basierend auf den Darwinismus nichts als Unglück, Zerstörung und Tod bewirkt.

Meinungsunterschiede müssen aber nicht zwangsläufig Konflikte zur Folge haben. Im Gegenteil, es können sogar gute Dinge daraus hervorgehen.

Zweifellos gibt es Widersprüche in der Welt. So wie es in der Natur Licht und Dunkelheit, Tag und Nacht, heiß und kalt gibt, so gibt es auch in der Umsetzung von Ideen in die Praxis Widersprüche. Aber ein Widerspruch in Ideen muss nicht zwingend einen Konflikt zur Folge haben. Im Gegenteil, wenn man sich der Widersprüche mit Friedfertigkeit, Verständnis, Liebe, Mitgefühl und Erbarmen annimmt, kann dies zu guten Resultaten führen. Jeder, der seine eigene Idee mit jenen anderer vergleicht, kann seine eigene weiterentwickeln, Defizite erkennen oder diese verbessern. Diejenigen, die unterschiedliche Auffassungen aufweisen, können einen Ideenaustausch pflegen oder konstruktive Kritik üben. Einen solchen Zugang kann nur jene Art ehrliche, vergebungsbereite, friedliche und bescheidene Person entwickeln, die sich im Einklang mit den moralischen Lehren des Korans befindet.

Einen Menschen zu töten oder ihm Schaden zuzufügen, nur weil er andere Ideen hat, an eine andere Religion glaubt oder einer anderen Rasse angehört, ist ein Akt von erheblicher Grausamkeit. Nur dafür haben durch die gesamte Geschichte hindurch und in aller Welt, Söhne und Töchter desselben Vaterlandes mit anderen auf Leben und Tod gekämpft, einander ohne Reue abgeschlachtet. Oder es wurden Menschen anderer Rasse oder Nationalität, darunter Frauen und Kinder, unterschiedslos abgeschlachtet. Die einzige Art von Person, die so etwas tun kann, ist eine, die keinen Respekt vor menschlichen Wesen hat und die die Person vor ihm lediglich als ein intelligentes Tier betrachtet; es muss jemand sein, der nicht davon ausgeht, dass er sich eines Tages vor Gott für seine Taten verantworten wird.

Die beste und wahrhaftigste Einstellung bezüglich abweichender Ideen wird im Koran offenbart. Einen Zusammenprall von Ideen hat es im Laufe der Geschichte immer wieder gegeben und eines der berühmtesten Beispiele ist der Widerstreit zwischen Moses (fsai) und dem damaligen Pharao. Trotz aller Grausamkeit und Aggressivität des Pharaos sandte Gott den Propheten Moses (fsai) , um diesen zur Religion Gottes einzuladen, und Er erklärte Moses (fsai) auch die Methode, die er dabei zu verwenden hatte:

"Geht beide zu Pharao. Siehe, er überschreitet das Maß. Doch sprecht mit ihm auf freundliche Weise. Vielleicht lässt er sich ermahnen oder lernt, (Mich) zu fürchten." (Koran, 20:43-44)

Der Prophet Moses (fsai) gehorchte Gottes Befehl und erklärte ihm die wahre Religion. Um den Pharao dazu zu bewegen, seine Leugnung Gottes und seine Grausamkeit gegenüber dem Volk zu beenden, erklärte der Prophet Moses (fsai) ihm geduldig jede Thematik. Der Pharao aber zeigte gegenüber dem noblen Charakter des Propheten Moses (fsai) und dessen Geduld eine feindselige Haltung, und er drohte, ihn und alle, die seine Ideen teilten, zu töten. Es war aber nicht die Einstellung des Pharaos, die sich durchsetzen sollte; im Gegenteil ertranken er und seine Leute. Der Prophet Moses (fsai) und sein Volk siegten. Wie dieses Beispiel zeigt, setzt sich eine Idee oder eine Entwicklung nicht durch, indem sie Feindseligkeit und Aggression zeigt. Das Treffen zwischen dem Propheten Moses (fsai) und dem Pharao zeigt uns eine Lehre aus der Geschichte auf: Es sind nicht diejenigen siegreich, die auf der Seite der Selbstherrlichkeit und Grausamkeit stehen, sondern diejenigen, die auf der Seite des Friedens und der Gerechtigkeit sind. Feine moralische Züge zu offenbaren macht sich sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits bezahlt.

Die Verbindung zwischen Darwinismus und Terrorismus

Es kann immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Staaten oder Gesellschaften kommen, doch eine Ausfachung der Konflikte oder sogar Krieg kann niemals zur Lösung des Problems beitragen. Wie im Koran beschrieben, müssen sämtliche Meinungsverschiedenheiten im gegenseitigen Mitgefühl, Verständnis und Geduld gelöst werden.

Wie wir bislang gesehen haben, ist der Darwinismus an der Wurzel einer Reihe von Ideologien der Gewalt, die im 20. Jahrhundert Verderben über die Menschheit gebracht hatten. Das grundlegende Konzept hinter diesem Verständnis lautet: "Bekämpfe jeden, der nicht zu uns gehört." Es gibt in der Welt unterschiedliche Religionen, Weltanschauungen und Philosophien. Es ist nur allzu natürlich, dass all diese unterschiedlichen Ideen auch Elemente haben, die einander widersprechen. Es gibt allerdings nun zwei Möglichkeiten, mit diesem Umstand umzugehen:

1) Man kann die Existenz der andersartigen Vorstellungen respektieren und versuchen, durch die Anwendung einer menschlichen Methode, mit ihnen in den Dialog zu treten. Diese Vorgehensweise steht im Einklang mit der Moral des Korans.

2) Man kann sich dazu entschließen, einander zu bekämpfen, und versuchen seinen Vorteil zu wahren, indem man den anderen schadet, anders gesagt: indem man sich wie ein wildes Tier verhält. Diese Methode verwendet der Materialismus, die irreligiös ist.

Der Schrecken, den wir als "Terrorismus" bezeichnen, ist nichts anderes als eine Erscheinungsform der zweiten Option.

Wenn wir den Unterschied zwischen beiden Varianten betrachten, sehen wir, dass die Idee vom "Menschen als kämpfendes Tier", die der Darwinismus den Menschen unterbewusst aufgezwungen hat, teilweise sehr großen Einfluss hat. Individuen und Gruppen, die den Weg des Konflikts wählen, mögen die etwas vom Darwinismus und den Prinzipien dieser Ideologie gehört haben. Am Ende aber stimmen sie mit einer Sichtweise überein, deren philosophische Basis auf dem Darwinismus beruht. Was sie dazu bewegt, auf die Richtigkeit dieser Weltsicht zu vertrauen, sind auf dem Darwinismus beruhende Slogans wie "In dieser Welt setzen sich die Starken durch", "Große Fische fressen die kleinen", "Krieg ist eine Tugend" oder "Die Menschheit wird durch den Krieg stark". Ohne den Darwinismus wären diese Sachen alles nur Leerparolen. Nimmt man den Darwinismus weg, bleibt gar keine Philosophie des Konflikts übrig. Alle drei göttlichen Religionen, und an diese glauben die meisten Menschen in der Welt – Islam, Christentum, Judentum – lehnen Gewalt ab. Alle diese drei Religionen wollen Frieden und Harmonie in die Welt bringen und lehnen es ab, unschuldige Menschen zu töten oder sie Grausamkeit und Folter erleiden zu lassen. Konflikt und Gewalt verletzen die Moral, die Gott für den Menschen vorgesehen hat, und stellen abnormale und unerwünschte Konzepte dar. Der Darwinismus jedoch sieht und präsentiert Konflikte und Gewalt als natürliche, gerechtfertigte und korrekte Konzepte, deren Existenz wichtig wäre. Deshalb ist es diese hinterhältige Ideologie, die hinter den terroristischen Aktivitäten in der Welt steht, da sie Kampf und Gewalt als den jeweils kürzesten Weg betrachtet, um ein Ziel zu erreichen.

Jeder Mensch, der Frieden begehrt, muss die Gefahr des Darwinismus erkennen

Ein spezielles Problem lässt sich nur beseitigen, indem man die Grundlagen beseitigt, auf denen dieses Problem fußt. Das bedeutet: Unabhängig davon, wie sehr sich jemand bemüht, die Umgebung eines stinkenden Mülleimers sauber zu halten, der Mülleimer wird weiterstinken. Alle seine Versuche werden nur für kurze Zeit Wirkung zeigen. Die wirkliche Lösung liegt in der gründlichen Beseitigung der Quelle des Mülls, im Entleeren des Mülleimers. Andernfalls ist es, als würde man jahrelang Giftschlange auf einer Farm aufziehen, diese freilassen, sich dann darüber wundern, dass sie Menschen beißen und zu versuchen, sie wieder einzufangen. Dabei wäre der wichtigste Schritt, die gar nicht erst zu züchten.

Konsequenterweise stellt es auch keine tragfähige und permanente Lösung dar, einen Terroristen nach dem anderen aufzuspüren und unschädlich zu machen. Der einzige Weg, um die Seuche des Terrorismus vollständig von der Erde zu radieren, ist es, die Quellen, aus denen der Terrorismus fließt, zu identifizieren und auszutrocknen. Und die Hauptquellen des Terrorismus sind fehlgehende Ideologien und Erziehung, die auf der Basis dieser erteilt wurde.

In unseren Tagen ist der Darwinismus in fast allen Ländern der Welt im Schulunterricht verankert und wird für eine wissenschaftliche Erkenntnis gehalten. Jungen Menschen wird nicht mehr gelehrt, dass sie von Gott geschaffen sind, mit einem Geist ausgestattet sind, mit Weisheit und Gewissen. Ihnen wird nicht mehr gesagt, dass sie am Tag des Gerichts für ihre Taten geradestehen müssen und entsprechend für immer in der Hölle bestraft oder im Paradies belohnt werden. Im Gegenteil: Man erzählt ihnen Lügen, wonach sie Kreaturen wären, deren Vorväter Tiere gewesen wären, die durch irgendwelche zufälligen Ereignisse ins Leben getreten wären. Unter solcher Indoktrination halten sie sich für verlorene Wesen, die sich nicht Gott zuwenden können und sehen ihre Zukunft – die ihr Überleben ist – darin, durch Kampf siegreich zu sein. In weiterer Folge wird es sehr leicht, diese Leute einer Gehirnwäsche zu unterziehen, da sie bereits durch ihre gesamte Schulzeit hindurch stets indoktriniert worden wären, und sie dazu zu bringen, zu Feinden der Menschheit zu werden, grausam genug, um unschuldige Kinder zu töten. Solche jungen Menschen lassen sich bereitwillig durch jede abseitige Ideologie anziehen; unter dem Einfluss und der Konditionierung durch die Terroristen können sie unfassbar grausame und gewalttätige Akte vollziehen. Die kommunistischen, faschistischen und rassistischen Terrorgruppen, die seit dem 19. Jahrhundert existieren, sind Produkte dieser Form des Bildungssystems. Der zweitgrößte Schaden, der von dieser Form des Bildungssystems ausgeht, ist es, Bildung völlig von der Religion zu lösen, wodurch man die Sphäre der Religion auf die Welt der nicht gebildeten Menschen beschränkt. Dadurch wird Religion zu etwas, das vor allem den Ungebildeten vorbehalten bleibt, während diejenigen, die Zugang zur Bildung haben, dank der darwinistisch-materialistischen Beeinflussung oft völlig von der Religion gelöst werden. Dies hat es aber zur Folge, dass sich abergläubische und irrige Ideen besser entwickeln können und diejenigen leichter die Kontrolle gewinnen, die im Namen der Religion Ideen verbreiten, die eigentlich völlig gegen die Religion gerichtet sind.

Der Schluss liegt also nahe, dass es den richtigen Weg, um den Terrorismus zu stoppen, darstellt, die darwinistisch-materialistische Bildung zu beenden, die eine der bedeutsamsten Quellen des Terrorismus darstellt, und stattdessen junge Menschen in Übereinstimmung mit Lehrplänen zu bilden, die auf tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, und in ihnen die Gottesfurcht und den Wunsch zu erwecken, weise und bedächtig zu handeln. Die Früchte einer solchen Erziehung wären friedensfähige, vertrauenswürdige, vergebende, mitfühlende, freundliche und human denkende Menschen.

1. WISSENSCHAFT WIDERLEGT DEN DARWINISMUS

 

Die schädlichen Effekte einseitiger darwinistischer Bildung, die zu Gewalt führen

Indem er die Lüge verbreitet, wonach es keinen Sinn im menschlichen Leben gäbe, verwandelt der Darwinismus Menschen in psychisch kranke Individuen, die pessimistisch und psychopathisch sind und jede Hoffnung und Freude verloren haben. Ein Beispiel dafür ist der norwegische Islamkritiker Anders Behring Breivik. Breivik hat sich zu zwei Terrorattacken in Norwegen am 22. Juli 2011 bekannt. Bei einer davon handelte es sich um einen Bombenanschlag auf ein Regierungsgebäude in Oslo, bei dem acht Menschen ums Leben kamen. Die andere war ein Angriff auf das Jugendlager der Sozialdemokratischen Partei auf der Insel Utøya. Dabei tötete er 69 Menschen. Bevor er seine Anschläge verübte, legte Breivik seine Ansichten in seiner "Europäischen Unabhängigkeitserklärung" nieder. Auf Seite 1518 machte er deutlich, dass er sich selbst als Bannerträger des wissenschaftlichen Weltbildes und der modernen Biologie betrachtet. Unter den Büchern, die er "am meisten schätzte", war Charles Darwins "Die Entstehung der Arten".1 Breivik zufolge müsse ein "perfektes Europa" die Gesetze des Sozialdarwinismus aufweisen.2

Auf Seite 1202 seines Buches sagt Breivik, er stimmt vollständig mit Lee Silver, dem darwinistischen Biologen von der Princeton-Universität, bezüglich der Wiedereinführung der Eugenik. Er stimmt Silvers Auffassung zu, wonach eine radikale Politik erforderlich sein werde, um die Weltbevölkerung um die Hälfte des derzeitigen Bestandes auf 3,8 Milliarden zu reduzieren.3 Auf derselben Seite macht Breivik auch deutlich, dass er Darwins Argumentation teile, wonach "Genozid und natürliche Selektion... Hand in Hand gehen". :

Terrorists aim to damage people both physically and psychologically to attain a certain goal. The morality of religion, however, is opposed to terrorism in that it aims to foster love, well-being, compassion, joy and hope in society.

"Selbst wenn die Länder der Zweiten und Dritten Welt die Zurufe dieser ‚Hegemonie' [keine Babys mehr zu bekommen] ... ignorieren sollten, wird die Natur ihre selbstmörderischen Tendenzen korrigieren, weil sie nicht in der Lage sein werden, ihre Bevölkerungen zu ernähren."4

Breivik fährt fort und erklärt, es dürfte keine Interventionen in diesen natürlichen Prozess oder in Hungersnöte geben: "Wenn Hunger die Länder bedroht, die es verabsäumt haben, unseren [Bevölkerungskontroll-] Richtlinien zu entsprechen, sollten wir sie nicht unterstützen, indem wir ihren korrupten Führern helfen oder ihnen Hilfe in irgendeiner Form zukommen lassen." 5

"Nahrungsmittelhilfe an Länder der Dritten Welt müssen sofort gestoppt werden, weil sie der Hauptgrund für die Überbevölkerung sind."6

Diese selbst geschriebenen Worte Breiviks zeigen deutlich, dass er alle moralischen Werte auf Grund seiner darwinistischen Erziehung verloren hat, und dass auch die kaltblütige Art, in der er seine Terrorattacken ausgeführt hatte, die Dutzenden von Menschen das Leben gekostet hatten, eine Folge dieser Prägung sind.

Ein weiteres Beispiel für den moralischen Kollaps und die Verrohung, die durch darwinistische Erziehung bewirkt wird, ist der US-amerikanische Serienmörder Jeffrey Dahmer, der 17 Kinder tötete und teilweise aß, bevor er gefasst wurde. In einem letzten Interview vor seinem Tod, das er mit dem Kanal Dateline NBC geführt hatte, machte Dahmer folgende Aussage:

"Wenn eine Person nicht glaubt, dass es einen Gott gibt, dem gegenüber er Rechenschaft ablegen muss, welchen Grund sollte man dann haben, sein Verhalten in einer Weise zu ändern, die es in einem akzeptablen Rahmen hält? So habe ich jedenfalls gedacht. Ich habe immer die Evolutionstheorie als Wahrheit angenommen, wonach wir alle [durch Zufall] aus dem Urschleim gekommen wären. Wenn wir sterben, weißt du, das war's, da war nichts."7

Darwins Aberglaube, der unzählige Menschen vergiftet hat, verwandelt Menschen in Serienmörder und macht sie sogar psychopathisch genug, um Menschenfleisch zu essen. Das sind die Früchte dieser falschen Religion, die versucht, Menschen mit der Idee zu infizieren, wonach es keine Verantwortlichkeit gegenüber einem Schöpfer gäbe, wonach sie ohne Sinn auf der Welt wären, verantwortungslose und ziellose Einheiten; die Menschen als Tiere betrachtet und versucht, Menschen vom Bestehen des Jenseits abzulenken, indem man den Tod als das Ende darstellt.

Der Darwinismus war eine der schlimmsten Formen von Betrug und die Geißel des letzten Jahrhunderts, die Massenmorde, Unterdrückung, Terror, Genozid, Degeneration und Leid in jedweder Form hervorgerufen hat, wie man dies kaum zuvor in den letzten 200 Jahren zu sehen bekam. DARWINISMUS WAR DER SCHLIMMSTE BETRUG UND DIE PLAGE DES LETZTEN JAHRHUNDERTS und stand hinter den Weltkriegen, dem Kommunismus und Faschismus, und führte zu Irreligiosität, Rassismus und massenhaften Verbrechen in betroffenen Gesellschaften zugleich.

Die unglücksseligen Effekte auf die Gesellschaft dieser dunklen Seuche, die Darwin initiiert hat, blieben bis zum heutigen Tag erhalten. Das jüngste Buch von Richard Dawkins, einen der leidenschaftlichsten Parteigänger des Darwinismus in unserer Zeit, hält Ratschläge bereit, die so weit vom Glauben an Gott entfernt sind, dass sie unweigerlich in Pessimismus und Hoffnungslosigkeit münden. Eines der signifikantesten Ereignisse im Zusammenhang mit seinem Wirken war, dass Jesse Kilgore, ein 22-jähriger Student, sich unter dem Einfluss des Buches von Dawkins, das ihm von seinem Lehrer empfohlen worden war, das Leben nahm.8

Der Effekt der erschreckenden Botschaften Dawkins', die auf der sinisteren Ideologie des Darwinismus basieren, ist nicht allein auf dieses Beispiel beschränkt. Im Vorwort zu seinem Buch "Die Entschlüsselung des Regenbogens" räumt Dawkins diese Tatsache sogar selbst ein:

"Ein ausländischer Verleger meines ersten Buches gestand mir, dass er, nachdem er es gelesen hatte, drei Nächte lang nicht schlafen konnte, so sehr war er von dem verstört, was er als dessen kalte, nackte Botschaft sah. Andere fragten mich, warum ich morgens eigentlich noch aufstehe. Ein Lehrer aus einem anderen Land schrieb mir vorwurfsvoll, dass eine Schülerin in Tränen zu ihm gekommen war, nachdem sie das gleiche Buch gelesen hatte, da es sie überzeugt hätte, dass ihr Leben leer und sinnlos wäre. Er habe ihr geraten, das Buch keinen ihrer Freunde zu zeigen, aus Angst, dies könnte auch sie mit dem gleichen nihilistischen Pessimismus kontaminieren."9

Diese böse Seuche, der Darwinismus, ist eine perverse Religion, die Tod, Mord, Verzweiflung, Gefühlskälte, Angst und Verrohung nach sich zieht und Menschen dazu ermuntert, zu denken, sie wären nichts anderes als Tiere, die durch Zufall ins Leben gekommen wären. Die wenigen übrigen Vertreter dieses falschen Glaubens versuchen immer noch mit aller Macht, Menschen vom Glauben an Gott abzubringen. Das ist auch der Grund, warum sie es vehement ablehnen, auch die wissenschaftlichen Beweise, die die darwinistische Theorie widerlegen, in den Schulen anzusprechen, Fossilien darzulegen, welche die Schöpfung beweisen, und nie zugeben, dass ein Protein nicht durch Zufall zu existieren begonnen haben kann, oder dass mehr als 700 Millionen Fossilien den Darwinismus widerlegen.

Trotz all dieser Maßnahmen sind Menschen des 21. Jahrhunderts immer weniger bereit, sich durch Lügen in die Irre führen zu lassen. Alle Bemühungen, den Darwinismus weiter zu untermauern, nachdem er als Schwindel entlarvt worden war, sind vergeblich.

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1- http://www.darwinthenandnow.com/2011/07/breivik-a-darwinist/?cb=09394448816310 614

2- Anders Behring Breivik, een Europese Verklaring van Onafhankelijkheid, S.1386

3- http://www.darwinthenandnow.com/2011/07/breivik-a-darwinist/?cb=09394448816310 614

4- Anders Behring Breivik, een Europese Verklaring van Onafhankelijkheid, S.1202

5- Anders Behring Breivik, een Europese Verklaring van Onafhankelijkheid, S.1202

6- Anders Behring Breivik, een Europese Verklaring van Onafhankelijkheid, S.1203

7- Kelly J. Coghlan, Houston Chronicle zondag-15 februari 2009

8- http://www.worldnetdaily.com/index.php?fa=PAGE.view&pageId=81459

9- Richard Dawkins, Unweaving The Rainbow New York: Houghton Mifflin Company, 1998, blz. ix.

Darwinistische Bildung an Schulen führt zu Menschen, die zu Gewalt und Terrorismus neigen

Nichts in dieser Welt ist Zufall, und erst recht nicht die Dunkelheit, die im 20. und 21. Jahrhundert über die Welt fiel. Durch all diese schmerzhaften Phasen der Geschichte zeigte Gott uns beispielhaft ein Zeichen für die Menschheit und Er möchte, dass diese es immer noch sieht. Die Menschen müssen verstehen: Wenn sie vergessen, dass sie für Liebe, Bruderschaft, Freundschaft und Altruismus geschaffen wurden, und wenn sie sich auseinanderteilen lassen und kämpfen, statt sich zu vereinen und gemeinsam stärker zu werden, und wenn sie sich von falschen Ideologien und Bewegungen in die Irre führen lassen und glauben, dass "Töten und Kämpfen erforderlich ist, um weiterzukommen", werden sie bekommen, was sie wollten: Kampf und Leid. Und sie werden am Ende sehen, dass die Konflikte keine Verbesserung, sondern nur Zerstörung bringen.

Der Darwinismus und sein Derivat, der Kommunismus, basieren auf der so genannten Notwendigkeit von Kampf und Konflikt

Dialektik tauchte erstmals im alten Griechenland auf und bedeutete "Debatte". Heraklit (576-480) beschrieb sie in folgenden Worten: "... alle Dinge treten durch einen Konflikt von Gegenseitigkeiten in Erscheinung." Für Heraklit war der Konflikt der Vater aller Dinge. Aus diesem Grund musste es stets einen Konflikt zwischen These und Antithese geben. Die Verteidiger der These müssen von der Gegenseite besiegt werden, notfalls durch Krieg und Blutvergießen, und sie muss um jeden Preis zerstört werden. In weiterer Folge wird die Synthese zu einer neuen These werden und der gleiche Kampf und Krieg sollen mit höchster Geschwindigkeit vorangehen. Hegel und Marx, die Jahrhunderte nach Heraklit wirkten, sprachen vom "Konflikt", wenn nicht direkt vom Krieg und es dauerte nicht lange, ehe die blutrünstigen kommunistischen Führer ihn als Krieg und Massaker betrachteten. Sie glaubten an die Erforderlichkeit des Krieges und sahen ihn als eine Grundvoraussetzung des Marxismus. Auch wenn die heutigen grünen Kommunisten dieses Konzept des Krieges zurückweisen, verlangt der Kommunismus nach brutalen Zusammenstößen, Guerillakrieg und Massakern ohne Einschränkungen. Die derzeitigen Massaker in Syrien und die blutrünstigen Umtriebe der kommunistischen PKK in Südostanatolien sind Beweis genug für diesen Zusammenhang.

Kommunismus: Eine der wichtigsten Grundlagen terroristischer Organisationen

Länder, die unter dem Terrorismus leiden, darunter auch die Türkei, haben meist unterschiedlichste kommunistische Terroristen aller Schattierungen und Aufrührer als Hauptgegner. Der Kommunismus ist heute sehr lebendig, auch wenn dies offiziell nicht erkannt wird; er kontrolliert Teile Nordamerikas, Nordeuropas und fast den gesamten Nahen Osten. Darüber hinaus gibt es die Länder, die offiziell kommunistisch regiert werden, etwa viele südamerikanische Länder, China und natürlich Nordkorea. Diese kommunistische, marxistische Herrschaft bringt auch den Terrorismus in alle Welt. Diejenigen, die ihre Augen vor dieser sehr offenkundigen marxistischen Bedrohung verschließen, denken auch immer noch, die Lösung des Terrorismusproblems höre man in endlosen TV-Debatten.

Gleichzeitig fahren sie zur gleichen Zeit damit fort, ihren Schülern in den Schulen Dialektik beizubringen. Die Gedanken ihrer eigenen Kinder sind mit Lügen kontaminiert, wonach unterschiedliche Ideen einander zwangsläufig bekämpfen müssen und die Geschichte voll von solchen Konflikten wäre, und dass nur solche Konflikte Verbesserungen und Nutzen für Gesellschaften bringen könnten. Auch die Terroristen selbst werden mit diesen Lügen indoktriniert. Es ist eine Ironie, dass sowohl kommunistische als auch kapitalistische Länder diese Erziehung vorsehen; der marxistische Geisteszustand schreitet deshalb in allen Ländern immer weiter fort mit verborgenen, aber sehr mächtigen Schritten.

Es gibt auch einen anderen Punkt, der Beachtung verdient: Der Kapitalismus ist kein Schlag, der dem Marxismus verpasst worden wäre. Im Gegenteil, nach Marx ist der Kapitalismus eine wichtige Voraussetzung für Gesellschaften, um zum Kommunismus voranschreiten zu können. Kommunismus ist einfach ein Leben in permanenten Kampf, darauf wartend, Menschen und Gesellschaften zu umgarnen, die unter dem Einfluss des Kapitalismus selbstsüchtig geworden sind, ihre moralischen, religiösen und menschlichen Werte abgelegt haben, nur noch an sich denken. Die jüngste Wirtschaftskrise hat dem Kommunismus in die Hände gespielt. Den Marxisten und Kommunisten zufolge ist nun alles bereit. Wer dieses Phänomen besser verstehen will, sollte einen genaueren Blick auf viele Probleme in der Welt werfen.

Die Existenz einer Opposition macht keine Kriege erforderlich

Es gibt immer Gegensätze. So gibt es den Konflikt zwischen Gut und Böse seit Anbeginn der Welt. Dieser Konflikt muss aber akkurat definiert werden. Die Existenz von Gegensätzen macht keine Kriege erforderlich. Die gegensätzlichen Positionen können für sich selbst stehen und man kann sie im Wege der Kommunikation, der intellektuellen Debatte, der Präsentationen von Beweisen, alles innerhalb des Rahmens von Liebe und Respekt, austauschen; niemand kann dazu gezwungen werden, eine Idee zu akzeptieren und niemand soll getötet werden, nur weil er sie nicht akzeptieren will. Bislang hat noch nie ein Krieg tatsächliche Verbesserungen für irgendeine Gesellschaft gebracht. Die blutigen Kriege und Konflikte des 20. Jahrhunderts, die endlosen Kämpfe von heute, helfen nur der Rüstungsindustrie, die Geld durch die Produktion von Waffen verdient und Menschen, Zivilisationen, Technologie, Städte und ganze Ökonomien zerstört.

Mit Menschen, die in Angst leben, kann es keinen Fortschritt und keine Verbesserung geben. Es gibt kein Vorankommen, wenn Menschen hungriger, schlechter ernährt, weniger gebildet und weniger produktiv sind. Die Städte werden nicht besser, wenn ihre Infrastruktur und Technologie durch Bomben und Kampfflugzeuge zerstört wird. Keine Gesellschaft kann sich verbessern, wenn die jüngere Generation ausstirbt. Die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki haben nichts gebracht außer einer vollständigen Zerstörung, deren Folgen noch über Generationen hinweg zu spüren waren. Die blutige Dialektik, die der Marxismus vorgestellt hat, hat nirgendwo einer Gesellschaft diesen imaginären Fortschritt gebracht und wird dies auch in Zukunft nicht bewerkstelligen können. Wenn wir ihn gewähren lassen, wird die Welt von noch schlimmeren Seuchen erfasst werden und wir werden wieder an allen Ecken und Enden im Blut ersticken.

Der Darwinismus ist der philosophische Hintergrund vieler Konflikte in der Welt. Die Evolutionstheorie behauptet, dass alle Lebewesen aus einer einzigen Zelle hervorgegangen seien (deren Ursprung Darwinisten nur nicht erklären können), aus einem endlosen Strang von Zufällen. Ihnen zufolge ist der Kampf einer der Elemente dieses imaginären evolutionären Prozesses. Die Grundlage dieser brutalen Ideologie, die behauptet, Lebewesen könnten sich nur durch Kampf weiterentwickeln, ist das Überleben des Stärkeren. Den Schwindel des Darwinismus als wissenschaftliche Theorie vorzustellen und ihn in aller Welt in die Schullehrpläne zu integrieren, hat einen Betrug der Massen nach sich gezogen und die verschlagenen darwinistischen Ideen haben einen fruchtbaren Boden vorgefunden, mit dem Resultat von Millionen an Toten in zahlreichen Kriegen.

Das einzige Rezept gegen blutige Ideologien: das Ende einseitiger prodarwinistischer Erziehung

Entgegengesetzte Gedanken können nur durch Liebe und Mitgefühl, Respekt, Gedankenfreiheit und wissenschaftliche Beweise etwas Besseres ermöglichen. Nicht durch Zwang und Gewalt. Es ist höchste Zeit, den Grund hinter den Katastrophen zu begreifen, die in der Welt geschehen. Der Marxismus bietet eine Rechtfertigung für Krieg; marxistische Gesellschaften bereiten auf verdeckte Weise dafür den Boden. Der effektivste Weg, dies zu stoppen, besteht darin, zu zeigen, dass diese blutige Dialektik eine falsche wissenschaftliche Grundlage ist, um Kriege zu rechtfertigen. Es sollte weithin deutlich gemacht werden, dass die so genannte Dialektik der Natur ein völliger Nonsens ist, und dass es, so wie es in der Natur eben aggressive Lebewesen gibt, es auch solche gibt, die in einer sehr selbstlosen und altruistischen Weise agieren. Ein schneller Weg, um dies zu erreichen, wäre es, das Bildungssystem zu flicken, das weltweit jungen Menschen diese miese dialektische Idee beibringt. Diese Welt ist kein Schlachtfeld, weder für uns noch für andere Lebewesen. Wie Gott es in allen göttlichen Religionen offenbart hat, wird diese Welt nur durch Liebe schön. Gott will Liebe von uns. Gott will, dass wir einig sind, Brüder und Schwestern sind. Gott liebt es, zu lieben und geliebt zu werden. Diese Welt wird sich nur ändern, wenn wir Gottes Befehlen folgen und lieben.

Bediüzzamans Worte über die Wichtigkeit des geistigen Kampfes gegen Darwinismus und Materialismus

Der große Islamgelehrte Bediüzzaman, der sein gesamtes Leben dem geistigen Kampf gegen Unglauben gewidmet hat, erklärte in seinen Werken, dass der Unglaube durch Darwinismus und Materialismus am Leben erhalten wird. Deshalb, so sagte er, spielt der geistige Kampf gegen solche Ideologien eine entscheidende Rolle. Bediüzzaman erklärt den Einfluss des Materialismus auf Ungläubige, die ihn und seine Freunde bekämpften:

"Und zum Dritten: Um sie mit den Verlockungen der Sünde zu korrumpieren und sie zu verdummen, dem bequemen Gift der materialistischen Philosophie; und ihre Solidarität zu zerstören; und ihre Führer mit tückischen Lügen einzuwickeln; und um ihr Wirken im Zusammenhang mit den Grundlagen von Wissenschaft und Philosophie zu diskreditieren..." (Bediüzzaman, Abhandlung des Lichts – Sammlung, Die Strahlen, 13. Strahl)

Wie Bediüzzaman sehr weise dargelegt hat, versuchten die Ungläubigen, die Gläubigen zu täuschen durch zeitliche und verführerische weltliche Vergnügen, um die geistige Arbeit Bediüzzamans zu unterminieren, und mittels der Bestärkung durch die materialistische Kultur versuchten sie, die Einheit und Solidarität unter den Gläubigen zu zerstören und sie verleumdeten Bediüzzaman auch wiederholt. Aber sie scheiterten dabei auch immer wieder. Bediüzzaman sagt, dass Darwinismus und Materialismus insbesondere in der Endzeit stärker werden und dass auf Grund der Macht dieser beiden Ideologien der Unglaube weiter verbreitet sein wird; allerdings werden der Prophet Jesus (fsai) und der Mahdi (fsai) diesen Problemen durch einen effektiven geistigen Kampf jedoch ein Ende bereiten. Wie Bediüzzaman erklärt, wird der Mahdi (fsai) diese Aufgabe in perfekter Weise ausführen, mit geistigen Mitteln dem Darwinismus und Materialismus den Garaus machen und helfen, den Glauben der Menschen zu retten.

"Zum ersten: Unter dem Einfluss von Wissenschaft und Philosophie und der Verbreitung der materialistischen und naturalistischen Epidemie unter den Menschen, wird es die erste Aufgabe [des Ehrwürdigen Mahdi] sein, zuerst den Glauben zu retten und die Philosophie und das materialistische Denken vollständig zum Schweigen zu bringen." (Bediüzzaman, Abhandlung des Lichts – Sammlung, Emirdag Addendum, S. 259)

Bediüzzaman sagt, dass Darwinismus und Materialismus die Hauptstützen des Antichristen sind und dass vor allem der Prophet Jesus (fsai) einen großartigen geistigen Kampf gegen dieses Unheil führen und es effektiv beenden wird:

"... und am Ende der Zeit wird die Religion des Christentums gereinigt werden und sich selbst von dem Aberglauben lösen, der angesichts der Vorherrschaft des Unglaubens und des Atheismus aus der naturalistischen Philosophie geboren war, und sie wird in den Islam umgewandelt werden. An diesem Punkt wird die kollektive Persönlichkeit des Christentums die furchtsame kollektive Persönlichkeit der Irreligiosität mit dem Schwert der himmlischen Offenbarung abtöten; und auf diese Weise wird dann auch als derjenige, der die kollektive Persönlichkeit des Christentums repräsentiert, der Prophet Jesus (fsai) den Antichristen [spirituell] töten, der die kollektive Persönlichkeit des Unglaubens verkörpert; und damit wird er auch das atheistische Denken selbst beseitigen und es geistig eliminieren." (Bediüzzaman, Abhandlung des Lichts – Sammlung, Die Briefe, Erster Brief, S. 22)

"... wird [geistig] die gigantische kollektive Persönlichkeit des Materialismus, die der Antichrist formen wird – denn der Antichrist wird durch Jesu (fsai) Schwert [des Wissens] getötet werden – und dessen Ideen und Unglauben zerstören, die atheistisch sind." (Bediüzzaman, Abhandlung des Lichts – Sammlung, Blitze, Fünfter Blitz, S. 589)

Bediüzzaman Said Nursi machte sehr deutlich, dass es Darwinismus und Materialismus sind, die Menschen von den moralischen Werten der Religion wegstoßen und sie in den Unglauben führen. Er erklärte, dass Muslime einen großen geistigen Kampf gegen diese hinterhältigen Ideen unter der Führung des Propheten Jesus (fsai) und des Mahdi (fsai) austragen werden. Durch die Gnade Gottes werden diese Ideologien durch diese beiden gesegneten Persönlichkeiten beendet werden und die moralischen Werte des Islams werden auf der gesamten Welt herrschen.

Fussnoten

24. Francis E. Peters, Jerusalem: Holy City in the Eyes of Chroniclers, Visitors, Pilgrims and Prophets from the Days of Abraham to the Beginnings of Modern Times, Princeton, Princeton University Press, 1985, S. 363

25. Charles Darwin, The Descent of Man, 2nd edition, New York, A L. Burt Co., 1874, S. 178

26. Lalita Prasad Vidyarthi, Racism, Science and Pseudo-Science, Unesco, France, Vendôme, 1983. S. 54

27. Theodore D. Hall, “The Scientific Background of the Nazi "Race Purification” Program”, http://www.trufax.org/avoid/nazi.html

28. James Joll, Europe Since 1870: An International History, Penguin Books, Middlesex, 1990, S. 164

29. M.F. Ashley-Montagu, Man in Process, New York: World. Pub. Co. 1961, S. 76, 77 zitiert bei Bolton Davidheiser, W E Lammers (ed) Scientific Studies in Special Creationism, 1971, S. 338-339

30. L.H. Gann, "Adolf Hitler, The Complete Totalitarian”, The Intercollegiate Review, Fall 1985, S. 24; zitiert bei Henry M. Morris, The Long war Against God, Baker Book House, 1989, S. 78

31. J. Tenenbaum, Race and Reich, Twayne Pub., New York, S. 211, 1956; zitiert bei Jerry Bergman, “Darwinism and the Nazi Race Holocaust”, http://www.trueorigin. org/holocaust.htm

32. Peter Chrisp, The Rise of Fascism, Witness History Series, S. 6

33. Hickman, R., Biocreation, Science Press, Worthington, OH, S. 51–52, 1983; Jerry Bergman, “Darwinism and the Nazi Race Holocaust”, Creation Ex Nihilo Technical Journal 13 (2): 101–111, 1999

34. Robert M. Young, Darwinian Evolution and Human History, Historical Studies on Science and Belief, 1980

35. Alan Woods and Ted Grant, Reason in Revolt: Marxism and Modern Science, London: 1993

36. K. Mehnert, Kampf um Mao's Erbe, Deutsche Verlags-Anstalt, 1977

37. Karl Marx, Das Capital, Vol. I, 1955, S. 603

38. Vladimir Ilich Lenin, Collected Works, 4th English Edition, Progress Publishers, Moscow, 1965, Volume 11, S. 216

39. L. Poliakov, Le Mythe Aryen, Editions Complexe, Calmann-Lévy, Bruxelles, 1987, S. 343

40. Robert Clark, Darwin: Before and After, Grand Rapids International Press, Grand Rapids, MI, 1958, S. 115-116; zitiert bei Jerry Bergman, “Darwinism and the Nazi Race Holocaust”, http://www.trueorigin.org/holocaust.htm

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