Islam verflucht den Terror

Der Islam Verurteilt den Terrorismus

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Vorwort zur Neuen Ausgabe

Siehe, diejenigen, die glauben und Gutes tun, denen wird der Erbarmer Liebe erweisen.
(Koran, 19:96)

Wer nach dem Grund für einen Terrorakt fragt, muss dessen Quelle in antireligiösen Ideologien suchen. Religion beinhaltet Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Frieden und ein Leben im Einklang mit hohen moralischen Standards. Terrorismus hingegen ist auf der Seite von Grausamkeit und Gewalt, dem Zufügen von Schmerzen, Blutvergießen und das Verüben von Mord.

Dieses Buch wurde unmittelbar nach dem 11. September 2011 geschrieben, nachdem in zwei großen Städten der USA Anschläge verübt worden waren von Tätern, die sich auf den Islam beriefen. Es wurde darin deutlich gemacht, dass dies zu Unrecht geschah, denn es lässt sich – wie im Buch dann auch erklärt wurde – anhand des Korans, der Taten des Propheten Muhammad (fsai) und anhand von Beispielen aus der islamischen Geschichte begründen, dass der Islam eine Religion der Liebe und des Friedens ist und den Terrorismus verurteilt.

Es blieb leider nicht die einzige terroristische Attacke dieser Art. Nach dem 11. September gab es noch weitere Anschläge, der Terror breitete sich auf andere Länder wie Großbritannien, Spanien, Irak, Pakistan, die Türkei oder Frankreich aus. Dies schuf auch eine Herausforderung für Politiker, Akademiker, religiöse Führer, Autoren und alle Menschen in der Welt, die über ein Gewissen verfügen, nach Lösungen im Kampf gegen den Terrorismus zu suchen, seine Ursachen zu verstehen und erforderliche Schritte zu erarbeiten, die zu tätigen seien.

Als 2002 dieses Buch erstmals erschien, wurde darin anhand eindeutiger Beweise erläutert, dass die Terroristen und – was am wichtigsten ist – ihre Führer selbstsüchtige, grausame und erbarmungslose Leute sind, die – als Resultat der darwinistischen und materialistischen Erziehung, die sie erhalten hatten – das Leben als permanenten Kampf betrachtet, in dem nur der Durchsetzungsfähigste überlebe. Solche Leute kamen naheliegender Weise auch auf den Gedanken, dass Gewalt und Kriege gerechtfertigte Mittel wären, um dieses Ziel zu erreichen. Al-Qaida war zu jener Zeit sehr aktiv. Seitdem traten jedoch noch zahlreiche neue terroristische Organisationen auf den Plan und auch sie bedienten sich ähnlicher islamischer Symbolik auf ihre eigene Weise bei Angriffen auf Zivilisten.

Diese Gruppen werden stetig stärker, da es ihnen gelingt, aus aller Welt neue entschlossene Anhänger zu rekrutieren. Dies zwingt politische, akademische und religiöse Führer, sich darum zu bemühen, den wahren Islam zu verstehen und Lösungen zu finden, die aus der islamischen Welt selbst kommen. Der Anschlag auf Charlie Hebdo, der Angriff auf den Berliner Weihnachtsmarkt und die fast täglichen Terrorangriffe in Ländern wie Irak, Pakistan und Afghanistan haben gezeigt, dass die islamische Welt sich mit Bedacht und äußerster Dringlichkeit auf dieses Thema fokussieren sollte. Und eine kurze Analyse wird zeigen, dass die Wurzel des Problems in der Tatsache liegt, dass die Gruppen, die angeblich im Namen des Islam agieren, ihre Handlungen nicht auf den Koran und das Leben des Propheten Muhammad (fsai) stützen, sondern auf eine bigotte und paganistische Religion, die nach dem Tod des Propheten Muhammad (fsai) auftauchte und vom Islam im Wesentlichen weit entfernt ist.

Dieses völlig verquere Verständnis, steht dem Islam vollkommen entgegen – einer Religion, die Frieden dem Krieg, das Leben dem Tod, die Vergebung der Strafe und die Versöhnung dem Konflikt vorzieht. Die Tatsache, dass „Islam" als Religion auf ihren Ausweisen angegeben ist und sie muslimische Namen tragen, beweist nicht, dass diese Personen im Namen des Islams handeln. Dieses radikale Verständnis, das die Gewalt gegen Nichtmuslime und auch gegen Muslime, die andere Auffassungen vom Islam haben, die Religion nicht praktizieren oder einer anderen Denkschule folgen, legitimiert, ist das größte Problem in der heutigen Welt.

In dieser erweiterten Ausgabe unseres Buches sind wir auch auf die Quellen des Terrorismus eingegangen, die aus einer fanatisierten Sicht der Religion herrühren und denen auf dem Wege des Intellekts begegnet werden muss. Wir hoffen, dass es jenen, die eine gewaltsame Lösung suchen, hilft, zu begreifen, dass verdrehten philosophischen und religiösen Interpretationen nicht mit militärischen Mitteln der Garaus gemacht werden kann. Was beseitigt werden muss, sind nicht die Menschen mit einem solchen Verständnis, sondern die verzerrten Ideen aus ihren Köpfen. Wir hoffen, dass sie begreifen, dass das Geld, das sie derzeit für Waffen verschwenden, besser in der Bildung angelegt wäre und dass sie sich mit erleuchteten, modernen, liebevollen und empathischen Muslimen zusammenschließen.

 

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