Islam verflucht den Terror

Muslime müssen sich für die Rettung der bedürftigen Frauen und Kinder vereinen

 

 

Heute verlieren notleidende muslimische Frauen, Säuglinge, Kinder und ältere Menschen ihr Leben, weil Muslime sich nicht einigen und verbünden können. Wir sind der Meinung, dass vor allem an Ramadan die Verschiedenheiten und Feindseligkeiten im Islamverständnis zwischen den Muslimen beiseite gestellt und Lieblosigkeit, der Groll und die Konflikte, die dadurch zustandekommen vollständig beendet werden, sodass eine glänzende und erfolgreiche Zeit wie in Zeiten des Asr-i Saadet („Jahrhundert des Glückes“ zu Lebzeiten des Propheten Muhammed (Fsai))beginnt. Wir alle beten dafür, dass die große islamische Zivilisation erneut aufblüht, allen Muslimen und Nicht-Muslimen das Leben verschönert und der Welt Frieden und Gerechtigkeit zurückbringt.

Allah befiehlt allen Muslimen im Koran, sich zu vereinen, sich gegen Gotteslästerung zu verbünden, seinen Nächsten wie seine eigenen Geschwister zu lieben, barmherzig zu sein, zu vergeben und einander zu beschützen und verbietet sich zu spalten.

Und haltet allesamt an Allahs Seil fest, und zersplittert euch nicht, und gedenkt der Gnadenerweise Allahs euch gegenüber als ihr Feinde wart und Er eure Herzen so zusammenschloss, dass ihr durch Seine Gnade Brüder wurdet, und als ihr am Rande einer Feuergrube wart und Er euch ihr entriss. So macht euch Allah Seine Zeichen klar, auf dass ihr euch leiten lasst. (Sure Al-i Imran, Vers 103)

Allah liebt fürwahr diejenigen, welche auf Seinem Weg in Schlachtordnung kämpfen, so als wären sie eine festgefügte Mauer. (Sure Saff, Vers 4)

Wie im Koran und speziell aus diesen Versen ersichtlich, ist es die Pflicht der Muslime, sich zu vereinen und miteinander auf brüderliche, liebevolle und barmherzige Weise umzugehen, Hüter und Freund des Anderen zu sein, sich in jeder Situation zu beschützen, gegen die Gottesleugnung wie eine festgefügte Mauer aktiv vorzugehen, keinesfalls strittig untereinander zu sein und die Meinung des Anderen einzuholen.

Der einzige Weg die islamische Welt zu stärken und zu stabilisieren ist es, sich zu vereinen, genauso wie Allah es im Koran befohlen hat. Um die Liebes- und Friedensbotschaften des Islams zu vermitteln, ist es zwingend notwendig, dass die Muslime gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Nichteinhaltung dieser Verpflichtung führt zur Trennung und Uneinigkeit innerhalb der islamischen Welt, die die unterdrückten muslimischen Völker gefährden. Bedürftige Frauen, Kinder und ältere Menschen sind in Not und wollen von der Unterdrückung in Syrien, Palästina, Kaschmir, Ostturkestan, Afghanistan, Bangladesch, Patani, Moro und vielen anderen Orten gerettet werden. Die Verantwortung dieser unterdrückten Menschen liegt an erster Stelle bei der islamischen Welt. Muslime sollten die Worte unseres Propheten (saws) nicht vergessen: "Ein Muslim darf einem anderen Muslim keinen Schaden zufügen und ihn nicht in Gefahr bringen", weswegen sie sich vereinen und damit ihre unterdrückten Brüder erlösen sollten.

Die Tatsache, dass die Muslime untereinander nicht kooperieren, ist der Hauptgrund für die gegenwärtigen Probleme der islamischen Welt. Die Bildung einer starken Koalition, wird dazu führen, dass solche oder ähnlichen Probleme nicht mehr auftreten und die heutigen Probleme in kürzester Zeit gelöst werden.

Es ist völlig normal, dass Unterschiede in Meinung, Denk- und Lebensweise in einer Gesellschaft auftreten. Auch in der islamischen Welt gibt es unterschiedliche Kulturen, unterschiedliche Traditionen und Verständnisse. Wichtig ist, dass trotz aller Differenzen eine Solidarität innerhalb einer Glaubenseinheit entsteht. Denn die islamische Moral sieht vor, dass Muslime unter jeder Bedingung Geschwister sind. Nach dem Koran sind alle Muslime Geschwister, unabhängig von ihrer Rasse, Sprache, Heimat, Sekte, Meinung und Denkweise. Daher sollten die Unterschiede innerhalb der islamischen Welt als ein Reichtum an Kultur und Zivilisation betrachtet werden und sollten nicht zu einem Problem werden, das Muslime dazu bringt, einander zu widersprechen und sich voneinander zu entfernen.

Die islamische Moral besteht aus der Bildung einer Einheit und nicht aus einer Teilung. Es widerspricht gänzlich der islamischen Moral, dass eine muslimische Gemeinschaft einer anderen muslimischen Gemeinschaft überlegen ist und die eigenen sozialen Interessen wichtiger sind als die gemeinsamen Interessen aller Muslime. Aus diesem Grund sollten muslimische Gemeinschaften sämtliche Unterschiede und Differenzen zwischen ihnen für das gemeinsame Interesse des Islam zurücklassen, daran denken und danach handeln, dass alle Muslime vor Gott "Geschwister" sind.

Muslime sind Freunde Allahs, Helfer Allahs, Unterstützer Allahs, die dazu verpflichtet sind, Frieden und Gerechtigkeit auf der Erde zu verbreiten. Es ist daher die Pflicht und Verantwortung aller Muslime, einander zu lieben, sich zu unterstützen und eine Allianz zu bilden. Wenn unabhängig der Lehrschule und Gemeinschaft, eine Einheit gebildet wird, wird der Vers „Und haltet allesamt an Allahs Seil fest, und zersplittert euch nicht, (...)“(Sure Al-i Imran, Vers 103) erfüllt. Wenn sie sich unterstützen und wie eine festgefügte Mauer handeln, wird der Streit in der islamischen Welt zu Ende gehen.

Es ist offensichtlich, dass die Macht und die Stärke der Muslime in der Einheit religiöser Liebe liegen. Unser Prophet (Fsai) drückte die Bedeutung der Einheit der Muslime in einem Hadith folgendermaßen aus:

... Beneidet euch nicht. Hasst euch nicht. Pflegt gute Beziehungen zueinander. Wendet euch nicht voneinander ab, streitet nicht, oh Diener Gottes, seit wie Brüder.“ [1]

Es besteht kein Zweifel darin, dass die islamische Welt nur dann stark sein wird, wenn sie wie ein einziger Körper handelt. Während die islamische Welt leidet und Millionen von Muslimen hoffnungslos auf Rettung warten, liegt die höchste Priorität darin, dass dieser Streit schnellstmöglich beiseite gelegt wird.

[1] İbni Mace, Band 10, S. 32.


 

Adnan Oktars in „Kaschmir Reader” (Indien) veröffentlichter Artikel:

https://kashmirreader.com/2018/06/09/let-muslims-make-a-pledge-to-unite-this-ramadan/

 

2018-07-03 06:43:37

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